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Haut & Gesundheit | 18.11.2017

Cellulite

Frauen lieben es sich selbst zu betrachten, am besten jeden Morgen und jeden Abend vor dem Spiegel. Aber es wird nicht nur das Gesicht bis ins kleinste Detail analysiert, auch der Rest des Körpers wird ganz genau betrachtet. Wie sieht mein Bauch in diesem neuen Shirt aus oder wie mein Hintern in der neuen Hose? Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass fast jede Frau genau weiss, ob sie an Cellulite leidet oder nicht. Doch was ist Cellulite überhaupt?

Cellulite ganz allgemein gesagt sind Unebenheiten oder auch Gewebeprobleme an Gesäss und Oberschenkeln. 85% aller Frauen weltweit sind davon betroffen. Als Cellulite bezeichnet man die typischen kleinen Dellen an der Hautoberfläche welche von weiteren Hautzuständen begleitet werden, wie beispielsweise schlaffer Haut, Schwangerschaftsstreifen oder auch kleiner Fettdepots. Da der Aufbau des Bindegewebes von Mann und Frau unterschiedlich ist, sind Männer von Cellulite kaum betroffen. Das männliche Bindegewebe ist von Natur aus viel straffer und weniger elastisch, da es sich nicht wie bei Frauen in der Schwangerschaft in einer kurzen Zeit sehr schnell ausdehnen muss.

Das Hauptproblem vieler Frauen sind die Cellulite-Dellen. Sie sind kein Indiz für zu wenig Sport oder eine ungesunde Ernährung und können deshalb auch bei jungen sportlichen Frauen auftreten. Sie entstehen durch das versteifen und verkürzen sogenannter Bindegewebsstränge im Bindegewebe. Diese sind senkrecht zur oberen Hautschicht angeordnet und normalerweise elastisch. Die Gründe weshalb sich diese Stränge verkürzen und versteifen können sind nicht eindeutig geklärt. Fakt ist jedoch, dass die obere Hautschicht dadurch ähnlich wie mit einem Gummiband dauerhaft nach unten gezogen wird und die typische Cellulite-Wellenlandschaft entsteht.

Cellulite wird mit verschiedenen Methoden behandelt. Dazu gehören Reduktion des Körperfettanteils durch die Injektions-Lipolyse (Fettweg-Spritze); ästhetische Mesotherapie oder MicroNeddling zur Verbesserung der Hautoberfläche; akustische Wellentherapie (Ultraschallwellen werden in das Behandlungsgebiet eingeleitet); Lymphdrainage; Behandlung mit Unterdruck in einer speziellen Vakuum-Röhre (intermittierende Vakuumtherapie); Anregung der Durchblutung der Haut durch ausreichende Bewegung, Wechselduschen und Bürstmassagen; Endermologie, mechanische Bindegewebsmassage zur „Hautgymnastik“; unterstützende Ernährung, beispielsweise Verzehr von Vitamin C, welches durch die Vernetzung kollagener Fasern zur Stärkung des Bindegewebes führen kann; Meersalz-Bäder; Körperwickel mit Bandagen zur Straffung des Gewebes; Kryotherapie (Anwendung extrem niedriger Temperaturen – bis zum -160°C für eine kurze Zeit); alternativ medizinische Methoden, wie z.B. galvanische Feinstrom-Behandlungen; Durchtrennung der verkürzten Bindegewebtsstränge.

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