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Haut & Gesundheit | 07.01.2016

Bitte lächeln!

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Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass sich Ihr normaler Gesichtsausdruck jenseits der 40 immer mehr verändert, und Sie so aussehen, als wären Sie verärgert, gelangweilt oder empört? Der berühmten Beauty- und Gesundheitsjournalistin Kelly Gilbert fiel auf, dass sich ihr Gesicht veränderte, nachdem sie immer öfter gesagt bekam, sie solle mehr lächeln.

In der Januarausgabe der britischen Vogue nimmt sie uns mit auf ihre Entdeckungsreise durch die Welt der Mittel gegen ein, wie sie es nennt, „advancing resting angry face“, ein Gesicht, das immer stärker nach schlechter Laune aussieht.

Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass unser Gesichtsausdruck mit der Zeit immer miesepetriger wird. Zyniker würden behaupten, dass wir in unserem Leben so oft recht behalten haben, dass es einfach am besten ist, wenn wir schon mit einem ernüchterten Gesichtsausdruck in den Tag starten. Anhänger des Digital-Detox-Trends würden sagen, dass unser heutiger Lebensrhythmus und die digitale Abhängigkeit kaum mehr die Möglichkeit für richtige Erholung bieten, und wir deshalb schneller altern. Diejenigen von uns, die von Natur aus nach unten gebogene Mundwinkel haben, merken wahrscheinlich gar keinen Unterschied – ihnen wurde schon immer gesagt, sie sollten mehr lächeln. Was aber sagen die Experten? Dr. Prenna Jones, Spezialistin für Age Management, berichtet, dass ihre Patienten ihr oft erzählen, ihr Gesicht spiegele nicht mehr ihre tatsächliche Stimmung wider. Sie seien gut gelaunt und voller Energie, ihr Gesicht sehe allerdings so aus, als wären sie genervt oder verärgert. Und es stimmt, die Zeit hinterlässt ihre Spuren in unserem Gesicht. „Eine faltige Stirn, hängende Augenlider und eine erschlaffte Mund- und Kinnpartie ergeben nicht gerade einen fröhlichen Gesichtsausdruck“ sagt Kelly. Aber was kann man dagegen tun?

Face Gym, eine spezielle Art von Gesichtsgymnastik, scheint eine vielversprechende Lösung zu sein. Inge Theron, Gründerin von Face Gym erklärt: „Beim Face-Gym-Training geht es darum, die Gesichtsmuskeln mithilfe der Finger und speziellen Geräten zu trainieren und zu stärken.“ Das klingt gut, aber wirkt es auch? Kelly fragt den Kosmetiker John Tsagaris, der auch Traditionelle Chinesische Medizin praktiziert und uns daran erinnert, wie anders unsere Gesichtszüge aussehen, wenn wir im Urlaub sind. Ohne die üblichen Sorgen „entspannt sich unser Kinn, straffen sich unsere Wangen und glättet sich die Stirn. Dadurch wird die Durchblutung verbessert und die Energie kann wieder frei fliessen“, erklärt Tsagaris. Gesichtsgymnastik oder -akupunktur zielen beide darauf ab, Durchblutung und Energiefluss zu fördern, und führen so zu einem entspannteren Gesichtsausdruck. Dieser Ansatz passt zum allgemeinen Trend nicht-invasiver Methoden, der derzeit in der ästhetischen Medizin vorherrscht. Dr. Des Fernandes, plastischer Chirurg und Gründer von Environ Skin Care, erläutert Kelly, dass es immer mehr unterschiedliche Methoden gibt, um die körpereigene Regenerationsfähigkeit zu unterstützen. Auch Dr. Maryam Zamani, beliebt bei den Londoner It-Girls, bevorzugt Behandlungen, die natürlichere und authentischere Ergebnisse liefern. Sind Sie bereit, Ihre Gesichtsmuskeln spielen zu lassen? Wir sind der Meinung: einen Versuch ist es definitiv Wert!

Quelle:
British Vogue, January 2016, page 197

Bildquelle:
lipstickandleisure.com

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